Soziale Medien prägen unseren Alltag maßgeblich und beeinflussen Schönheitsideale und Körperbilder wie nie zuvor. Beauty- und Sport-Influencer:innen präsentieren auf Instagram und TikTok ein Bild von Glück, Schönheit und Perfektion – meist verbunden mit schlanken, fitten und mit Filtern bearbeiteten Körpern. Diese idealisierten Beiträge setzen Jugendliche – und nicht nur diese – unter enormen Leistungs-, Vergleichs- und Schönheitsdruck, da sie sich an dem scheinbar mühelosen Erfolgen und dem makellosen Aussehen der Influencer:innen messen. In der Folge können Körperzufriedenheit und Selbstwert sinken, das Risiko für Essstörungssymptome steigen. Einen neuen Ansatz in der Präventionsarbeit verfolgt „ANAD Versorgungszentrum Essstörungen“ mit dem Projekt „DigiStreet – digitales Streetwork bei Essstörungen“.