Bulemie
WISSENSWERTES ÜBER DAS KRANKHEITSBILD:
BULIMIE
Wie sieht das typische Verhalten bei Bulimie (Ess-Brech-Sucht) aus?
Menschen, die an Bulimie leiden, schwanken meist zwischen zwei Extremen:
Entweder sie halten strikte Diät, oder sie essen sich voll.
Bei ihren Heißhungerattacken, die sie selbst als "Fressanfälle" bezeichnen, werden riesige Mengen an Nahrungsmitteln verschlungen. Weil sie
panische Angst davor haben, "dick" zu werden, erbrechen die Betroffenen
anschließend oder schlucken Abführmittel oder Entwässerungspillen. Ein solches Verhalten zieht natürlich zum Teil schwerwiegende körperliche Folgeschäden nach sich.
Bei einer schweren Bulimie folgen die Ess-Anfälle immer rascher aufeinander, oft mehrmals am Tag. Das kann fast so sehr ins Geld gehen wie Drogenkonsum.
Woran erkennen Außenstehende, dass jemand unter Bulimie leidet?
Bulimie ist meist eine heimliche Krankheit.
Im Gegensatz zur Magersucht leben die Betroffenen nach außen angepasst, nehmen am gesellschaftlichen Leben teil und haben auch sexuelle Beziehungen.
Sie leiden jedoch unter heftigen Schuld- und Schamgefühlen, die zu schweren Depressionen und sogar zu Selbstmordgedanken führen können.
Meist sind sie sich durchaus bewusst, dass mit ihnen "etwas nicht stimmt", tun aber alles, um eine "normale" Fassade aufrecht zu erhalten.
Die Betroffenen haben häufig Normalgewicht, jedoch mit starken Gewichtsschwankungen, oft gepaart mit einer gestörten Wahrnehmung des eigenen Körpers.
Wenn Bulimie länger andauert, können schwere, zum Teil sogar lebensbedrohliche Gesundheitsschäden entstehen, wie du auf unserer Seite Körperliche Folgen lesen kannst.
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