Prävention bei Essstörung
Wir wollen nicht nur auf dem Weg aus der Essstörung unterstützen, sondern - wo immer möglich - schon den Weg in die Essstörung verhindern. Diesem Zweck dienen unsere Multiplikatorenschulungen sowie unsere Informationsveranstaltungen und Schulprojekte, mit denen wir Mädchen und Jungen im Jugendalter direkt ansprechen.
Lehrer, pädagogische Fachkräfte - alle werden immer wieder mit dem Thema Essstörung konfrontiert. Daher geben wir unsere Erfahrungen und unser Wissen im Rahmen von Multiplikatorenschulungen weiter. Diese dauern zwei bis drei Stunden, die anfallenden Kosten klären wir gerne auf Anfrage. Nach Absprache sind auch Tagesfortbildungen möglich. Wie der Name schon sagt, Ziel dieses Angebotes ist es, Multiplikatoren auszubilden, die ihrerseits wiederum als Ansprechpartner für Betroffene und deren Angehörige zur Verfügung stehen.
Unsere Informationsveranstaltungen bieten Schulklassen die Möglichkeit, uns und unsere Arbeit in der Beratungsstelle in München kennen zu lernen. Wir nehmen uns zwischen einer und eineinhalb Stunden Zeit und reden gemeinsam über Essen und Essstörungen, Schönheitsideale und Diäten.
Außerdem gehen wir direkt in die Schulen hinein und bilden dort Arbeitskreise mit Lehrerinnen und Schülerinnen. Diese erhalten eine Art Training und bilden dann eine erste Anlaufstelle innerhalb der Schule - der Weg für Betroffene wird kürzer und: Sie werden von Gleichaltrigen mit Informationen versorgt. Solch ein Schulprojekt dauert in der Regel zwischen einem halben Jahr und einem Jahr. Der Arbeitskreis an der Schule bleibt natürlich länger eigenständig bestehen, wir bieten die fachliche und organisatorische Unterstützung in der Anfangsphase und begleiten anschließend nach Bedarf.
Darüber hinaus bieten wir in unserer Beratungsstelle oder direkt in der Schule Elternabende an, bei denen sich Eltern über Ursachen, Erscheinungsformen und Behandlungsmöglichkeiten von Essstörungen informieren können.






