Informationen für Angehörige, Freunde, Lehrer und Ärzte
INFORMATIONEN FÜR ANGEHÖRIGE, FREUNDE, LEHRER UND ÄRZTE
Menschen, die an einer Essstörung leiden, machen es ihrer Umgebung oft
nicht gerade leicht, ihnen zu helfen. Denn ein wesentliches Merkmal dieser
Krankheit ist die Heimlichkeit. Auch Menschen, die an Binge-Eating leiden, wollen oft nicht über ihr Problem mit dem Essen sprechen. Männern fällt es meist noch schwerer, über ihre Essstörung zu sprechen, gilt diese doch immer noch als "Frauen-Krankheit".
Den Einstieg in ein klärendes Gespräch zu finden, ist folglich nicht leicht. Viele Betroffene reagieren erst einmal abweisend. Deshalb vermitteln wir auf den folgenden Seiten konkrete Verhaltenstipps und informieren über Unterstützungsangebote für Angehörige.
Auch Lehrer sind mit dem Thema Essstörungen konfrontiert. Erste Anzeichen von Essstörungen finden sich mittlerweile schließlich bei jedem fünften Jugendlichen. Wie Sie als Lehrkraft damit umgehen können, erfahren Sie in der Rubrik "Tipps für Lehrer".
Ärzte sind oftmals die ersten, die eine Essstörung bemerken. Die Betroffenen klagen über Bauchschmerzen und Verdauungsprobleme oder Sie als Zahnarzt bemerken deutliche Zahnschmelzerosionen.
Doch was können Sie tun? Wie sprechen Sie Ihren Verdacht am besten an? Antworten darauf finden Sie in der Rubrik "Tipps für Ärzte".
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