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Psychoanalyse bei Essstörungen

 

 

PSYCHOANALYSE BEI ESSSTÖRUNGEN

 

 

 

Wie sieht es mit Psychoanalyse bei Essstörungen aus?

 

Die psychoanalytische Psychotherapie ist meist zeitaufwändiger als eine Verhaltenstherapie.

Sie führt in aller Regel weit und ausführlich in die Kindheit zurück,

in die Träume, ins Unbewußte. Dahinter steckt die Idee, gleichsam

an die Wurzeln des Übels zu gehen: Erst wenn unbewusste Blockaden

und traumatische Erlebnisse hervorgeholt und bearbeitet werden,

können sich die Probleme im Alltag auflösen.   

 

 

Wie lange dauert eine Psychoanalyse in der Regel?

 

Eine  psychoanalytische Psychotherapie kann bis zu 300 Stunden dauern. Es gibt auch die Form der tiefenpsychologischen fundierten Psychotherapie. Sie kann wie die Verhaltenstherapie auch 25 Stunden umfassen. Hier stehen in der Regel die Gegenwart und die aktuellen Probleme im Vordergrund.

 

Es ist generell ratsam eine langfristige Psychotherapie nur zu beginnen, wenn

du weißt, dass du sie mit dem Therapeuten, den du dir ausgesucht

hast, auch zu Ende führen kannst. Wenn du z.B. einen Umzug planst,

dann suche dir lieber einen Therapeuten in deiner neuen Stadt.

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