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Verhaltenstherapie bei Essstörungen

 

 

VERHALTENSTHERAPIE BEI ESSSTÖRUNGEN

 

 

Wie läuft eine Verhaltenstherapie zur Behandlung von

Essstörungen ab?

 

Die Verhaltenstherapie geht davon aus, dass wir alle durch bestimmte

Erfahrungen und Situationen geprägt wurden, die unser Verhalten

maßgeblich beeinflussen - weil wir es eben so und nicht anders gelernt

haben.

 

Ausgehend davon beschäftigt sich diese Therapieform in erster Linie

mit dem aktuellen Verhalten der oder des Betroffenen. Am Anfang der Therapie steht eine Diagnosephase, das heißt, Therapeut und Klient versuchen herauszufinden, in welchen Bereichen die größten Probleme

liegen.

 

Darauf hin werden kurz-, mittel- und langfristige Ziele gesetzt. Ein

typisches kurzfristiges Ziel zu Beginn der Therapie ist beispielsweise,

die Zahl der Essanfälle zu reduzieren. Gemeinsam wird besprochen,

wie die zum Teil festgefahrenen Verhaltensmuster geändert werden

können, und wie mit problematischen Situationen anders umgegangen

werden kann.

 

Andere Probleme, wie mangelnde Selbstsicherheit oder die Scheu

bei sozialen Kontakten, werden durch Gespräche und Übungen,

zum Beispiel Rollenspiele, angegangen.

 

Auch über die Paarbeziehung und die Familie wird gesprochen, in
diesem Zusammenhang können eventuell familientherapeutische

Methoden angewandt werden. Es können zu einzelnen Gesprächen

bei Bedarf auch die Angehörigen hinzugezogen werden.

Zu den Seiten:

Die Therapieformen   Psychoanalyse  

 

 

 

 

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