Die Ergebnisse der Wisenschaftlichen Untersuchungen
DIE KONKRETEN ERGEBNISSE DER
WISSENSCHAFTLICHEN UNTERSUCHUNGEN
Die bei ANAD gesammelten Daten werden in Kooperation mit verschiedenen Universitäten im Rahmen von Diplomarbeiten ausgewertet. Die Ergebnisse stellen wir regelmäßig auf nationalen und internationalen Kongressen vor.
Im Laufe des Therapieaufenthaltes in den ANAD intensivtherapeutischen Wohngruppen kommt es nachweislich zu statistisch bedeutsamen Verbesserungen in folgenden Bereichen:
-
Normalisierung des Gewichts
-
Rückgang der Essstörungssymptomatik (z.B. Essanfälle, Erbrechen, essstörungsspezifische Gedanken, Einstellungen und Verhaltensweisen, Verbesserung der Körperakzeptanz)
-
Normalisierung der Ernährung (Rückgang von Essanfällen und Erbrechen, Aufbau einer regelmäßigen Mahlzeitenstruktur, Essen nach Hunger und Sättigung)
-
Rückgang der depressiven Symptomatik
-
Rückgang der generellen psychischen und physischen Symptombelastung
-
Stärkung der sozialen Selbstbehauptung und Integration.
Entsprechend sind die Patienten mit ihrem Aufenthalt in den ANAD Wohngruppen und dem, was sie dadurch erreicht haben, im Mittel zufrieden bis sehr zufrieden.
Die verschiedenen Fachbereiche (Psychotherapie, Sozialpädagogische Begleitung, Ernährungstherapie) werden positiv bewertet, insbesondere die Einzelgespräche mit den Bezugsbetreuern, aber auch das gemeinsame ernährungstherapeutisch begleitete Kochen und Essen.
Mehr als 90% der Patienten empfinden das spezielle Konzept der ANAD Wohngruppen als weitgehend oder sehr hilfreich.
Und 91% sagen nach ihrem Aufenthalt, sie werden ANAD weiterempfehlen.
Die detaillierten Ergebnisse können Sie in dem beigefügten pdf Dokument nachlesen (pdf Dokument).
Angesichts des hohen Anteils an Patienten mit weiteren psychiatrischen Erkrankungen hat ANAD bereits vor mehreren Jahren begonnen, das Konzept der Wohngruppen zu erweitern und Zusatzangebote auszuarbeiten.
Das auf der Dialektisch-Behavioralen Therapie aufbauende Gruppenangebot für Patienten mit Essstörung und Borderline-Persönlichkeitsstörung erleben die Betroffenen als ausgesprochen hilfreich:
Sowohl das Wissen der Patienten über theoretische Hintergründe und spezifische Strategien, mit denen sie kritische Situationen meistern können, als auch ihre selbst eingeschätzte Kompetenz, die neu erworbenen Fertigkeiten einzusetzen, verbessern sich sehr deutlich.
Die familientherapeutischen Angebote finden ebenfalls guten Anklang. So wird die familientherapeutische Psychotherapiegruppe von den Patienten sehr positiv beurteilt. Die Eltern erleben die Informationen in den ANAD Elternseminaren und insbesondere konkrete Hinweise zum Umgang mit dem betroffenen Familienmitglied als hilfreich und geben an, gerade auch vom Austausch mit anderen Eltern zu profitieren. Entsprechend wollen 100% der Befragten das Elternseminar weiterempfehlen.
Zu den Seiten:
Studienergebnisse![]() |
Diplomarbeiten |







