Tipps für Ärzte: Der Umgang mit Angehörigen
TIPPS FÜR ÄRZTE:
DER UMGANG MIT ANGEHÖRIGEN
Was mache ich, wenn die Eltern mit in die Praxis kommen?
Bei Kindern und Jugendlichen kann es ratsam sein, die Betroffenen zunächst ohne Beisein der Eltern auf die Essstörung anzusprechen, vor allem, wenn der Verdacht nahe liegt, dass in der Familie starke Konflikte vorhanden sind oder die Eltern die Essstörung leugnen.
Im weiteren Verlauf der Behandlung bzw. Therapie sollte die Familie jedoch einbezogen werden.
Kommen Eltern, Partner oder andere Bezugsperson allein in die Arztpraxis, um sich Rat für den Betroffenen zu holen, ist es wichtig, sich als Arzt abzugrenzen und nicht in Bündnisse verstricken zu lassen. Der Betroffene muss in jedem Fall in das Gespräch mit einbezogen werden, selbst wenn er seine Essstörung beharrlich leugnet.
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